Uralte Symbiose zwischen Tieren und Bakterien entdeckt

Seichte marine Sandböden wirken oberflächlich oft wüstenhaft leer, aber im Lückenraumsystem zwischen den Sandkörnern tummeln sich unzählige Lebewesen. Neben Bakterien und Einzellern halten sich vielfältige Tierstämme dort auf. Einer der seltsamsten Vertreter dieser Sandlückenfauna ist Paracatenula, ein wenige Millimeter langer, mund- und darmloser Plattwurm, der sowohl in tropischen Meeren als auch im Mittelmeer vorkommt. Er ist das zentrale Forschungsobjekt eines vom FWF geförderten Projekts unter der Leitung von Jörg Ott, Professor am Department für Meeresbiologie der Universität Wien. Aktuell erscheint dazu eine Publikation im Fachmagazin PNAS.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft