Dem Bewegungssehen auf der Spur

Dieses Phänomen hat sicher jeder schon einmal bemerkt: Ein Tier hebt sich erst dann vom Hintergrund ab und wird sichtbar, wenn es sich bewegt. Das liegt daran, dass wir uns stark auf unsere Augen zur Orientierung verlassen und das Erkennen von Bewegungen besonders gut ausgeprägt ist. Doch was genau passiert dabei im Gehirn? Wie sind die Nervenzellen verschaltet, damit Bewegungen als solche wahrgenommen werden? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben nun herausgefunden, dass dazu im Fliegenhirn zwei verschiedene Bewegungsdetektoren nötig sind. (Neuron, 23. Juni 2011)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft