Klimawandel begünstigt weiteres Vordringen der Asiatischen Tigermücke in Europa

Die mit dem Klimawandel verbundene Erwärmung fördert die Ausbreitung von Arten, die als Krankheitsüberträger wirken. So ist zu erwarten, dass die Asiatische Tigermücke, die tropische Krankheiten wie Dengue- und Chikungunyafieber auf Menschen übertragen kann, weiter nach Europa vordringt. Zunächst werden der Nordwesten der Iberischen Halbinsel, der Südwesten Frankreichs und größere Bereiche Norditaliens mit hoher Wahrscheinlichkeit von dieser Entwicklung betroffen sein. Auch in küstenfernen Regionen West- und Mitteleuropas werden Lebensräume für die Tigermücke entstehen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Forschungsgruppe an der Universität Bayreuth in einer neuen Studie.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft