Moderne EU-Landwirtschaft gefährdet Artenvielfalt auch in den Beitrittsländern

Studie aus Rumänien zeigt die Bedeutung traditioneller Bewirtschaftung für Amphibienschutz

Sighisoara/ Leipzig. Traditionelle Formen der Landwirtschaft können einen großen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der EU leisten. Der Bau von Straßen und eine Intensivierung der Landwirtschaft wie sie von den EU-Agrarsubventionen momentan gefördert wird stelle dagegen eine Gefahr für Amphibien dar. Die reichhaltige Umwelt, die in vielen EU-Beitrittsländern noch vorhanden sei, stehe auf dem Spiel, schreiben Wissenschaftler im Fachblatt Biological Conservation.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft