Können Pflanzen sich an Trockenzeiten erinnern? Vergleichende Untersuchungen an Wiesengräsern

Können Pflanzen sich an extreme Trockenheit erinnern und sich daher besser schützen, wenn sie erneut unter Wassermangel leiden? Sind sie womöglich noch in derselben Vegetationsperiode in der Lage, aus der Erinnerung an extreme Trockenheit zu lernen? Auf ein solches kurzzeitiges Erinnerungs- und Lernvermögen bei einigen Pflanzenarten weisen neue Forschungsergebnisse hin, die in der Zeitschrift „Environmental and Experimental Botany“ vorgestellt werden. Zu den Autoren gehören Anke Jentsch, seit März 2011 Professorin für Störungsökologie an der Universität Bayreuth, und ihre Doktorandin Julia Walter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft