Neandertaler nutzten regionale Küche – Spuren im Zahnschmelz widerlegen artspezifische Ernährung

Frankfurt, 17. Mai 2011. Zum gängigen Bild vom Neandertaler gehört in der Regel auch die Vorstellung vom Großwildjäger, der in der eiszeitlichen Steppe Mammuts erlegte. Doch ganz so war es nicht, jedenfalls nicht nur. Die Ergebnisse von Untersuchungen am Senckenberg Forschungsinstitut zeigen jetzt, dass der Speisezettel des Steinzeitgesellen weitaus differenzierter war als vermutet und auch pflanzliche Nahrung enthielt. Fakt ist: Sowohl Homo neanderthalensis als auch der frühe Homo sapiens haben schlicht das vertilgt, was der jeweilige Lebensraum zu bieten hatte.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft