Riesenkrabbenspinne in historischem Bernsteinstück in Berlin entdeckt

Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und England (Berlin, Manchester, Hamburg, Frankfurt) untersuchte eine 49 Millionen Jahren alte, in Bernstein konservierte Spinne mit den neuesten computertomografischen Methoden. Das Stück, das sich seit 150 Jahren im Museum für Naturkunde Berlin befindet, ist so nachgedunkelt, dass die Spinne kaum noch sichtbar ist. Es ist der älteste Vertreter der heute noch lebenden Riesenkrabbenspinnen, die den Vogelspinnen ähneln. Die im internationalen Fachjournal „Naturwissenschaften“ veröffentlichten Ergebnisse werfen einen ersten Blick auf diese uralte Spinnengattung und beweisen, wie wichtig Museumssammlungen für heutige und zukünftige Forschungen sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft