Auf den Span gefühlt: Forscher nehmen Mahagonigewächsen den genetischen Fingerabdruck ab

Frankfurt am Main, 15.04.2011. Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni. Der illegale Handel mit geschützten Arten der wertvollen Tropenhölzer blüht nicht zuletzt, weil Brettern oder fertigen Möbelstücken nicht mehr anzusehen ist, welcher Baum dafür gefällt wurde. Doch künftig könnten kleine Holzstückchen ausreichen, um dies aufzudecken, denn Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, des Forschungsinstitutes Senckenberg und des französischen Services Géographiques haben eine Möglichkeit gefunden, verschiedene Arten von Mahagonigewächsen anhand von kurzen DNA-Abschnitten zu unterscheiden. Eine Erbgutregion aus dem Zellkern erwies sich dafür als am besten eignet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft