"Billigpflanzen" gefährden regionale Pflanzenvielfalt

Die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz zeigt ab 15. April die Schönheit der Blütenvielfalt, gibt aber auch Anlass zur kritischen Betrachtung des Gärtnerns. Verwilderte Zierpflanzen breiten sich aus und bestimmen immer mehr das Bild der Städte und Gemeinden. Die Folge ist ein Einheitsbrei in der Pflanzenwelt – vielerorts wächst dasselbe, regionale Unterschiede gehen verloren. Einige sorgen sogar für Gesundheitsprobleme. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Halle und der TU Berlin beschäftigen sich mit dem Verlust regionaler biologischer Vielfalt durch die Ausbreitung von Zierpflanzen und werben für eine verstärkte Verwendung regionaltypischer Pflanzen in Gärten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft