Gestillte Babys sind offenbar schlauer

(Pressehof) Leipzig – Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Außerdem ist es die natürlichste und gesündeste Möglichkeit, das Baby mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Laut einer Untersuchung eines australischen Forscherteams könnte das Stillen jedoch einen weiteren wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben.

Die Studie offenbart interessante Zusammenhänge. Nach Untersuchungen an mehr als 1.000 Kindern ist offenbar erwiesen: Stillen fördert die Intelligenz. Kinder, die über sechs Monate lang gestillt wurden, profitieren davon anscheinend in Bezug auf ihre geistige Entwicklung. Den Ergebnissen der Studie zufolge fördert das Stillen die intellektuellen Fähigkeiten, weshalb die betroffenen Kinder einen höheren IQ aufweisen als solche, die nicht oder nicht so lange gestillt wurden. Bei den Tests wurden die verbalen Fähigkeiten und das logische Verständnis der Kinder untersucht.

Darüber hinaus kommt das Forscherteam zu dem Ergebnis, dass diese Wirkung lediglich bei dem männlichen Nachwuchs auftritt. Die Forscher gehen in diesem Zusammenhang von hormonellen Ursachen aus. So ist es möglich, dass das in der Muttermilch enthaltene Östrogen nur bei männlichen Babys auf diese Weise wirkt, da Mädchen das Hormon selbst produzieren. Das weibliche Hormon schützt möglicherweise männliche Säuglinge vor Stress und anderen negativen Einflüssen.

Im Rahmen der Studie wurden aber auch andere Faktoren berücksichtigt, die für die weitere Entwicklung eines Kindes ausschlaggebend sind. Dazu gehören unter anderem das Alter der Eltern und das Einkommen.

Weitere Informationen: http://news.private-krankenversicherung.de/stillen-foerdert-die-maennliche-intelligenz/337869.html