Blutkrebs: Risikofaktor dominant vererbbar

Die Arbeitsgruppe um Professor Michael Pfreundschuh und Dr. Sandra Grass am Universitätsklinikum Homburg/Saar haben den ersten molekularen Risikofaktor für das Plasmozytom, einer bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks, identifiziert. Bei Risikopatienten liegt eine Veränderung im Erbgut vor, die bewirkt, dass das Eiweiß namens „Paratarg-7“ in abgewandelter Form gebildet wird. Dieses veränderte Paratarg-7 verursacht das krankhafte Wachstum von Plasmazellen – den Blutkrebs. Die Mediziner konnten zeigen, dass Paratarg-7 als Risikofaktor dominant vererbbar ist. Ihre Untersuchungen wollen sie nun auf weitere ethnische Gruppen ausweiten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft