Demografischer Wandel fordert Anpassungen in der Abwasserstruktur

Laut Statistischem Bundesamt wird Deutschland in den kommenden Jahrzehnten einen erheblichen Bevölkerungsrückgang erleben: nach jetzigem Stand um zehn bis 17 Prozent bis zum Jahr 2050. Hinzu kommen Abwanderungen aus ländlichen Gebieten in die Ballungsräume als Folge von ökonomischen Veränderungen besonders in Ostdeutschland. Aber auch Wachstums- und Schrumpfungsprozesse in enger räumlicher Nachbarschaft charakterisieren den demografischen Wandel. Für die raumbezogenen technischen Infrastrukturen wie Wasser, Abwasser oder Fernwärme bedeutet diese Entwicklung Anpassungsbedarf, da die Effizienz dieser Infrastrukturen maßgeblich von der Bevölkerungsdichte abhängt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft