Klimawandel stört Massenvermehrung des Grauen Lärchenwicklers

Die wärmeren Temperaturen in den Alpen stören die zyklische Massenvermehrung des Grauen Lärchenwicklers. Wissenschafter der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL fanden zusammen mit Kollegen aus den USA, Norwegen und Deutschland heraus, dass die markantesten Einbrüche in Jahrringbreite und Spätholzdichte, welche diese Schmetterlingsart im Lärchenholz verursacht, in den letzten Jahrzehnten von ursprünglich rund 1600 auf heute über 2000 m Meereshöhe angestiegen sind. Dieses eindeutige Indiz für den Klimawandel und seine unmittelbare Auswirkung auf das Ökosystem des Insekts wirft die Frage auf, wo der Lärchenwickler einen Lebensraum finden wird, wenn die Temperaturen weiterhin ansteigen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft