Auch unter Blaumeisen gibt Viel- und Wenigerschläfer

Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen ist zum ersten Mal in einer Studie an Blaumeisen gelungen, eine wildlebende Vogelpopulation mithilfe ausgefeilter Technik beim Schlafen zu beobachten. Wie gut die Vögel schlafen, hängt von verschiedenartigen Umweltfaktoren ab, aber auch vom Alter und ihrem Geschlecht: Die Vögel schlafen im Winter länger als im Sommer, wobei sie an helleren Standorten früher aufwachen. Weibchen schlafen länger als Männchen, haben in der Nacht längere Wachphasen und bleiben am Morgen länger in ihrem Nistkasten. Dabei zeigten sich auch ausgeprägte individuelle Unterschiede im Schlafverhalten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft