Riesenvogel mit knöchernen Pseudo-Zähnen setzt neue Maßstäbe für Flügelspannweite von Vögeln

Frankfurt/M., 15. September 2010 _ Mit einer Flügelspannweite von mehr als fünf Metern segelte der Urvogel vor fünf bis zehn Millionen Jahren über die Küstenregion Chiles. Die fossilen Überreste des Tieres, dessen erstaunlich niedriges Lebendgewicht zwischen 16 und 29 Kilogramm lag, wurden in der Atacama Wüste, unweit des nordchilenischen Dorfes Bahìa Inglesa entdeckt. Es ist der bisher besterhaltene Fund eines Pseudozahnvogels. Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Gerald Mayr und sein chilenischer Kollege Dr. David Rubilar haben das Fossil jetzt als neue Art beschrieben und Pelagornis chilensis genannt. Eine Rekonstruktion „schwebt“ nun im Vogelsaal des Frankfurter Senckenberg Naturmuseums.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft