Krebstherapie: Kinasen haben positiven Einfluss auf die Wirkung von Chemotherapie

In der Krebstherapie können körpereigene Boten-Enzyme (Kinasen) die Wirkung einer Chemotherapie positiv beeinflussen. Ziel zahlreicher Krebsmedikamente ist es, das Erbgut der Krebszellen zu schädigen und den Tumor dadurch zu bekämpfen. Allerdings sterben Tumorzellen nicht zwangsläufig nach einer solchen Behandlung. Die Reaktion der Zelle wird vielmehr durch bestimmte Kinasen bestimmt. Die Arbeitsgruppe um Professor Dr. Matthias Dobbelstein an der Universität Göttingen hat solche Enzyme identifiziert. Jetzt wollen die Wissenschaftler untersuchen, inwiefern die Reaktion von Tumorzellen, die mit dem Krebsmedikament Gemcitabin behandelt wurden, von solchen Kinasen abhängt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft