Zugvögel besitzen zwei Magnetsinne

Oldenburg. Wenn Zugvögel auf ihren Flügen zwischen Brut- und Überwinterungsquartier tausende Kilometer zurücklegen, arbeitet ihr Navigationssystem mit faszinierender Präzision. Die Vögel nutzen dabei das Erdmagnetfeld zur Orientierung und nehmen dieses nicht nur mit dem Sehzentrum, sondern zusätzlich über einen zweiten Magnetsensor im oberen Teil ihres Schnabels wahr. Dieses neue Ergebnis ihrer Forschungsarbeit stellen nun WissenschaftlerInnen der Universität Oldenburg sowie der Universität Auckland, Neuseeland, in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft