Neue Genbereiche identifiziert, die für den Nüchternblutzucker und Diabetes eine Rolle spielen

Potsdam-Rehbrücke – Das große internationale Forschungskonsortium MAGIC (Meta-Analyses of Glucose and Insulin-related traits Consortium) hat mit Hilfe einer Meta-Analyse* von 21 genomweiten Assoziationsstudien** neue Genbereiche identifiziert, die den Nüchternblutzucker beeinflussen. Einige dieser Genorte sind direkt mit einem erhöhten Diabetesrisiko assoziiert. An dem Konsortium ist auch Andreas F. H. Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) beteiligt. „Aufgrund der genetischen Daten können wir nun gezielter erforschen, welche Stoffwechselmechanismen zu einem erhöhten Nüchternblutzucker führen und wie unsere Gene die Diabetesentstehung beeinflussen“, so Pfeiffer.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft