Genetische Diversität der Galápagos-Meerechsen drastisch unterschätzt

Studie unter Beteiligung der Universität Bielefeld bietet neue Grundlage für den Artenschutz

Bisher ging man davon aus, dass die Galápagos-Meerechsen sich auf den einzelnen Inseln des Galápagos-Archipels genetisch nicht nennenswert voneinander unterscheiden. Eine jetzt im Internet-Journal BMC Evolutionary Biology erschienene Studie des Bielefelder Biologen Dr. Sebastian Steinfartz und weiterer internationaler Wissenschaftler widerlegt diese Auffassung. Die nachgewiesene genetische Vielfalt ändert auch die Voraussetzungen für einen sinnvollen Artenschutz.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft