TUM-Molekularbiologen lösen Geheimnis in der transatlantischen Geschichte der Weinrebe

Eine der bekanntesten Episoden in der 8.000-jährigen Geschichte des Weinbaus, die „Weinpest“, führte zu Veränderungen der Reben, die bislang nur wenig verstanden waren. Jetzt ist es Forschern der Technischen Universität München (TUM) anhand biomolekularer Detektivarbeit gelungen, neue Details über den Erbgang von Weinreben aufzudecken. Damit haben sie nicht nur den Weg für eine sinnvollere Klassifizierung der einzelnen Rebsorten geebnet: Ihre Ergebnisse können auch den Züchtungsprozess beschleunigen und die Auswertung der erzielten Ergebnisse verbessern. Damit geben die Forscher der Weinindustrie einen Schub – und lassen neue, optimierte Rotweinsorten erwarten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft