Was Vornamen verraten

Onogramm zum Vornamen JessicaIst ‚Jessica‘ tatsächlich dumm?
Menschen assoziieren Vornamen mit bestimmten Charaktereigenschaften. Beispielsweise wird der Name „Maximilian“ als wohlhabend wahrgenommen, „Maria“ als hübsch und „Maik“ gilt als nicht intelligent.

Ein „Maximillian“ gilt drüber hinaus als wohlhabend, verlässlig und klug. Ganz anders wird hingegen ein „Max“ wahrgenommen. Diese Kurzform ist mit Eigenschaften wie frech, lustig aber unzuverlässig behaftet. Mit geringer Zuverlässlichkeit und Intelligenz werden auch „Maik“ und „Mike“ assoziiert.

Diese Ergebnisse lassen sich aus dem Vornamenexperiment der Seite www.onomastik.com ablesen. Seit einigen Monaten sind deren Besucher angehalten, ihre Wahrnehmung verschiedener Vornamen in einer Tabelle festzuhalten. Dabei können Angaben zu bestimmten Eigenschaften gemacht werden, woraus sich Namenprofile, sogenannte „Onogramme“ erstellen lassen. Sie zeigen, welche Charaktereigenschaften einem Namen anhaften.

Selbstverständlich ist die Wahrnehmung von Vornamen etwas sehr Individuelles. Die zur Auswahl stehenden Charaktereigenschaften treffen mitnichten auf jeden Namenträger zu. Vielmehr geht es bei diesem Sprachexperiment darum, aufzuzeigen, wie Vornamen im Querschnitt der Sprachbenutzer „verstanden“ werden.

Dabei gehen die Namenforscher davon aus, dass das soziale Umfeld sowie der Status der Eltern, Eigenschaften in der Entwicklung ihres Kindes hervorbringen können. Auch berühmte Personen und Namen im öffentlichen Leben beeinflussen ds „Verstehen“ der Namen.

Und wie ist es nun mit „Jessica“?
Dieser Name gilt als stark weiblich, jung, lustig, frech, attraktiv und – tatsächlich – als eher weniger intelligent. Aber, wie gesagt gilt das selbstredend nicht für jede Jessica.

Mehr zum Vornamenexperiment finden Sie unter dem Link: www.onomastik.com/Vornamen-Lexikon/
Quelle: fair-News.de