Zellulärer Transporter an der Stilllegung von Genen beteiligt – Importin lotst Schaltermolekül zum Einsatzort

Die gezielte Ausschaltung bestimmter Gene ist für die Genregulation – und auch für die Entstehung von Krebs – von zentraler Bedeutung: Kleine nicht-kodierende Ribonukleinsäuren (miRNAs) gehen mit sogenannten Argonaut-Proteinen einen Komplex ein und sorgen dafür, dass Erbinformation „stillgelegt“ oder sogar abgebaut wird. Wie dieser zelluläre Schalter gesteuert wird, war bisher weitgehend unbekannt. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biochemie gelang es nun, das Protein Importin 8 als zentralen Faktor zu identifizieren, der dem Schaltermolekül hilft, sein Ziel zu erkennen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft