RUB-Studie: "Gefrorene Miene" erschwert die Verständigung

Schizophrenie-Patienten haben Schwierigkeiten, über ihre Mimik non-verbal zu kommunizieren. Das geht aus einer Studie hervor, die ein Forscherteam um Prof. Dr. Martin Brüne (RUB-Klinik für Psychiatrie) durchgeführt hat. Defizite der mimischen Ausdruckskraft stehen demnach in Zusammenhang mit schlechteren sozialen Kompetenzen der Patienten und der Unfähigkeit, Gedanken und Intentionen Anderer einzuschätzen. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Faktoren aufzudecken, die das non-verbale zwischenmenschliche Verhalten bei Schizophrenie beeinflussen. Die Studie ist der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Behavioral and Brain Functions veröffentlicht (open access).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft